Was ist Haschisch und was hat es mit Cannabis zu tun?

Aaron Hernandez

Um Haschisch zu verstehen muss man sich der zwei Bestandteile bewusst sein, aus denen die weibliche Hanfpflanze besteht. Da wäre zum einen die Pflanze mit ihren Stängeln und Blättern und zum anderen das Herzstück von Cannabis: Den Trichomen. Nur dank der Trichome riecht Cannabis so intensiv und nur dank ihnen macht die Pflanze uns high. Sie sind für die Herstellung der aromatischen Terpene und der Cannabinoide verantwortlich.

In dem Moment, in dem die Trichome die Pflanze verlassen oder davon entfernt werden, ist es quasi Haschisch. Das Pflanzenmaterial kann beispielsweise in einem 4-teiligen Grinder sammeln. Dieses muss lediglich noch gepresst und erhitzt werden, um die bekannten Haschblöcke herzustellen. Aber eins nach dem anderen!

Wer hat Haschisch erfunden?

„Hashish“ kommt ursprünglich aus dem Arabischen und bedeutet im Prinzip einfach „Gras“. Man geht davon aus, dass Hash schon vor über 1000 Jahren hergestellt wurde, andere gehen sogar von vielen Jahrtausenden aus.

Mit der Erforschung Afrikas durch Europäische Länder wurde Haschisch auch im heutigen Westeuropa bekannt und im 19. Jahrhundert dann bekannt. Jahrelang haben Ärzte und Forscher damals Haschisch importiert, um medizinische Forschungen durchzuführen. Daraus resultierten eine Menge an Geräten, mit denen man Hasch herstellen konnte. Mit der Prohibition zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Haschisch und andere Cannabisprodukte quasi vom Markt verbannt.

Verschiedene Formen von Hasch

Mit dem Cannabis-Hype in den 1960er Jahren hat Haschisch auch wieder Nachfrage am internationalen Markt gefunden. Länder wie Nepal, Afghanistan und Marokko haben deutlich mehr Haschisch in westliche Länder exportiert, da Cannabis insbesondere für Touristen zur beliebtesten Droge wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde hauptsächlich klassisches, stark gepresstes und zu Blöcken geformtes Haschisch gehandelt, das durch Hitze und Druck hergestellt wird.

Erst später wurden andere Formen von Haschisch hergestellt und Klassiker, die wir heute kennen, wurden erfunden. So wurde Wasserhaschisch erst in den 1980er Jahren erstmalig hergestellt. Bubblehasch wurde 1999 erfunden und das Verfahren patentiert.

Wie du dein eigenes Haschisch herstellst

Im Laufe der Zeit hat sich die Menge an Informationen im Internet rund ums Thema Cannabis stark erhöht und auch die Legalisierungswelle in den USA erhöht die Aufklärung in diesem Bereich. Auch deshalb findet man heute eine Vielzahl an Anleitungen zur Herstellung von Haschisch im Netz. Grundsätzlich werden zur Herstellung Kief und ein paar weitere Utensilien verwendet.

Haschisch selbst herzustellen ist einfach und kann im Prinzip jeder, der die nötigen Utensilien besorgen kann. Theoretisch kann man sogar Sets zur Herstellung verwenden oder eine Presse zum Pressen der Blöcke besorgen. Sieht dir unseren Artikel an und erfahre, wie du schnell & einfach Hasch herstellen kannst.

Wie wird das Zeug geraucht?

Hasch kann auf unterschiedlichen Wegen konsumiert werde. Früher wurde es vor allem gegessen oder getrunken, beispielsweise in dem traditionell indischen Getränk Bhang. Haschisch kann außerdem pur oder zusammen mit Marihuana geraucht werden, auch im Vaporizer kann es seine Wirkung entfalten. Hochqualitative Haschischsorten können sogar wie beim Dabbing verdampft und inhaliert werden, nachdem man es auf einen heißen Nagel gedrückt hat.

Wenn du das erste Mal Hasch probieren willst, sprich mit jemandem, der Ahnung hat. Er soll dir eine Empfehlung für geeignetes Haschisch geben, das du mit den Geräten rauchen kannst, die du daheim hast. Eine einfache Möglichkeit zur Verarbeitung von Haschisch in jeder erdenklichen Form ist zu Edibles, also Esswaren. Wie wäre es beispielsweise mit Haschbrownies oder einem Cannabis Kuchen?

Achte bei Haschisch darauf, dass die Wirkung deutlich stärker ausfallen kann, als bei anderen Formen von Cannabis. Haschöl kann Konzentrationen bis über 50% erreichen und ist damit weit über THC-Werten von Marihuana. Mit dem Hype von Cannabiskonzentraten zieht Haschisch mit und wird heute auf dem Weltmarkt so viel gehandelt wie noch nie.

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