Was sind Cannabis Moonrocks und wie stelle ich sie her?

Aaron Hernandez

Moonrocks breiten sich mit der Legalisierungswelle in den USA rasch aus und entfachen einen regelrechten Hype. Moonrocks sind keine eigene Cannabissorte, sondern eine Mischung von verschiedenen Formen von Cannabis. Genau wie bei Nutella und Erdnussbutter kam irgendwann ein Genie auf die Idee, beide zu vermischen. Einen ähnlichen Fortschritt hat die Menschheit in der Erfindung von Moonrocks gemacht. Sie sind einfach ein Kunstwerk.

Eine Einführung in Moon Rocks

Moonrocks sind ein Fest für eingefleischte Cannabisfans, aber weniger gut für Anfänger geeignet. Während herkömmliche Grassorten in der Regel THC-Werte von 10-25% aufweisen, bewegen sie sich je nach Qualität der verwendeten Materialien zwischen 50-60%. Sie bestehen aus konzentriertem THC-Öl, qualitativem Marihuana und Kief.

Aber nicht nur für Anfänger können sie zu stark sein, auch für gewohnte Konsumenten können sie je nach Situation zu stark konzentriert sein. Von Moonrocks wird man wirklich high, und zwar nicht nur ein wenig. Das High ähnelt vermutlich am ehesten dem beim Dabben. Am besten können Moonrocks nach dem Herstellen ein wenig zerkleinert und anschließend in der Pfeife oder der Bong geraucht werden.

Wie du deinen eigenen Moonrock zubereitest

Aufgrund des hohen Preises und der schlechten Verfügbarkeit von Moonrocks hierzulande kommen viele auf die Idee, einfach selbst welche herzustellen. Auch medizinische Anwender benötigen häufig die starke Dosierung von Moonrocks, können sich die gigantischen Preise aber nicht leisten, wenn sie denn mal verfügbar sind. Die gute Nachricht: Die Zubereitung ist gar nicht so schwer!

Benötigtes Material

  • Cannabisblüten (Dichte Buds eignen sich etwas besser)
  • Kief
  • Cannabis-Öl
  • Pinzette oder kleine Zange
  • Kleinen Pinsel

Anleitung

  1. Erhitze dein Öl mindestens auf Raumtemperatur, damit es wenigstens so flüssig ist, dass man es mit dem Pinsel verstreichen kann.
  2. Nimm dann dein Weed mit der Pinzette und bestreiche es möglichst von allen Seiten mit dem Pinsel mit Öl.
  3. Optionaler Schritt: Warte eine Weile, bis sich das Öl gesetzt hat, und bestreiche es dann mit noch einer zweiten Schicht Öl.
  4. Bedecke deinen Cannabis-Klumpen mit Kief. Dafür kannst du ihn entweder in einem Bad mit Kief wälzen, oder du streust es darüber, damit es kleben bleibt.

Fertig! Du hast deinen ersten eigenen Moonrock hergestellt! Gar nicht so schwer, oder?

Du kannst deine Moon Rocks nach dem Trocknen mit der Hand ein wenig zerkleinern und dann gut in einer Bong rauchen. Auch mit einem Messer kriegt man es in der Regel gut klein.

Die Vorteile von Moon Rocks

Moonrocks eignen sich definitiv NICHT, mittags ein bisschen zu rauchen und dann noch den restlichen Tag normal zu arbeiten. Mit diesen Nuggets wirst du den restlichen Tag nämlich gar nichts mehr, das verspreche ich dir. Moonrocks sind daher eher dafür geeignet, den Tag zu beenden – Auch da man mit der Zeit wohl sowieso einschläft.

Genau dieser Punkt macht sie aber so nützlich für medizinische Anwender. Chronische Schmerzpatienten beispielsweise können mit geringem Aufwand eine hohe Dosis aufnehmen und ihre Schmerzen dämpfen. Allerdings wird der Rauch von Moonrocks häufig als „hart“ und „kratzig“ beschrieben, woran man sich natürlich erst gewöhnen muss.

Was du gegen eine Überdosis THC tun solltest

Die Gefahr einer Überdosis an THC ist bei Moonrocks deutlich höher als beim Rauchen von klassischen Joints. Da man in kürzerer Zeit eine vielfach höhere Menge THC inhaliert, erhält man auf einen Schlag einen viel stärkere Wirkung. CBD Öl oder andere Formen von CBD, Pfefferkörner und sehr viel Wasser trinken hat für viele in der Vergangenheit geholfen, funktioniert aber nicht bei jedem.

Auch ein Spaziergang an der frischen Luft oder eine Dusche kann helfen, von negativen Gedanken loszukommen. Das Beste was du ganz allgemein tun kannst: Ruhe bewahren. Kein High hält ewig an und bekanntlich ist noch nie jemand an einer THC Überdosis gestorben und auch du wirst nicht die erste Person sein. Versuche, irgendwie einzuschlafen und bis dahin immer weiter Wasser zu trinken, damit der Mund nicht zu trocken wird.

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