Warum du beim Konsum von Cannabis eine Mango essen solltest

Aaron Hernandez

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das durch THC hervorgerufene High bei Cannabis zu verbessern oder zu verlängern. Toleranzpausen, eine andere Sorte oder in einer neuen Umgebung konsumieren haben sich bei viele zur ersten Wahl entwickelt, die Pflanze mal etwas anders zu erleben.

Eine einfache und gleichzeitig sogar sehr gesunde Möglichkeit, die Intensität deines Weeds zu verstärken, sind Mangos. Mangos sind sehr reich an Myrcen, eines der Terpene, die auch in Cannabis vorkommen. Der Konsum von Mangos vor oder während des Cannabiskonsums verstärkt das High nicht nur, es ist zudem auch noch „besser“ und tritt schneller ein. Wir zeigen dir heute, die das Beste aus deinem Weed rausholst du die Mango am besten zubereitest!

Wieso Mangos die Wirkung von THC beeinflussen können

Laut einer Studie von 1997 ist Myrcen das häufigste der weit über 100 in der Cannabispflanze auftretenden Terpene, die zum einen für die Wirkung und zum anderen für den Geruch und Geschmack zuständig sind. Da Mango eine sehr hohe Konzentration and diesem Myrcen hat, können diese mit den Terpenen von Gras interagieren. Das Myrcen der Mango dockt nämlich (zum Teil) an den selben Rezeptoren wie Cannabis an. Dabei wird genau genommen nicht das THC-High verstärkt, sondern die entspannenden und schmerzstillenden Wirkungen, die durch Myrcen hervorgerufen werden.

Auch wenn dieser Zusammenhang bisher leider nur wenig erforscht ist, sprechen die Erfahrungswerte und die Einheitlichkeit an Erfahrungsberichten für diesen chemischen Zusammenhang. Die genaue Wirkungsweise ist allerdings noch unklar: So wird nach aktuellem Stand der Forschung vermutet, dass die Myrcene der Mango sich auf die entsprechenden Rezeptoren in Gehirn und an anderen Nerven setzen und die anschließend ankommenden Terpene von Cannabis sich quasi einfach „draufsetzen“, weshalb die Wirkung dann schneller und „anders“ eintritt.

Tipps & Tricks für ein besseres High durch Mangos

Myrcen hat einen sehr eigenen Geschmack und Geruch in Cannabis, der sich als erdig oder fruchtig bezeichnen lässt. Für den bestmöglichen Effekt sollte die Mango vorher gegessen werden: Iss die Mango für einen maximalen Effekt ca. 1-2 Stunden vor dem Cannabiskonsum, damit sie bereits wirken kann und der Körper mit der Verdauung beginnen kann.

Wenn du die Mango extra zur Verstärkung der Cannabiswirkung zu dir nimmst, dann ist es wichtig, deine Stoffwechselgeschwindigkeit mit einzuberechnen. Während Personen mit einem langsamen Stoffwechsel eine einzelne Mango mehrere Stunden vorher reichen, benötigen Personen mit einem schnellen Stoffwechsel 2-3 Mangos nur ca. eine Stunde vor dem Konsum.

Unabhängig von deinem Stoffwechsel wird eine Mango immer eine spürbare Wirkung entfalten, wenn sie einfach währenddessen gegessen wird. Kurz vor oder auch unmittelbar nach der Einnahme von THC wird eine Mango auf jeden Fall auch Einfluss auf das High nehmen. Solange die Terpene der Mango und die des Cannabis gleichzeitig in deinen Körper gelangen, wirst du einen Effekt feststellen.

Die positiven Nebeneffekte einer Mango

Mangos sind noch deutlich vielseitiger, als einfach nur zur Ergänzung des Cannabis-Highs. Zunächst einmal sind Mangos einfach sehr lecker. Dazu kommen zahlreichen gesunde Eigenschaften: So stärkt Mango die Knochen, hat zahlreiche positive Effekte auf Haut und Haare und fördert die Verdauung. Insbesondere in Verbindung mit selbstgemachten Esswaren wie Brownies oder andere butterhaltige Knabbereien können Mangos also ihre Wirkung bestmöglich entfalten.

Auch gegen Asthma kann die Mango helfen, ebenso kann es bei Diabetes Patienten die Blutzuckerwerte stabilisieren. Zuletzt werden Mangos auch krebshemmende Eigenschaften nachgesagt, so kann es unter andere prophylaktisch gegen Lungenkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs oder Leukämie helfen. Also dann, nichts wie ran an die Mango!

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