Können Blätter von Cannabis einfach so geraucht werden?

Aaron Hernandez

Das ist etwas, was sich viele Cannabiskonsumenten irgendwann schon einmal gefragt haben. In der Vergangenheit wurden sie meist als Joints oder pur geraucht, und in einigen Kulturen ist das immer noch der Fall. Der Konsum in einer Bong eignet sich für Blätter nicht gut. Aber heute werden sie hauptsächlich gepresst und mit dem aus der Blüte gewonnenen Material vermischt, wo sich die meisten psychoaktiven Bestandteile des Cannabis befinden. Aber sie werden auch für viele andere Dinge verwendet, wie z.B. die Gewinnung von Harz zur Herstellung von Tee oder zur Beurteilung der Gesundheit der Pflanzen.

Verschiedene Arten von Hanfblättern an der Pflanze

Alle Arten von Blättern sind für die Gesundheit der Pflanze notwendig, aber „Zuckerblätter“ sind das, was man wirklich will, wenn man Hanfblätter rauchen möchte. Ich werde die häufigsten Arten von Blättern aufschlüsseln, auf die du stoßen wirst.

Zuckerblätter/Trim

Das ist das gute Zeug. Zuckerblätter werden in der Nähe der Blüten zu finden sein. Diese Blätter sind in der Regel die kleineren. Der Name Zuckerblatt kommt von der Tatsache, dass sie mit Trichomen bedeckt sein können, was ihnen ein zuckerhaftes weißes Aussehen verleiht. Diese Trichome enthalten das psychoaktive THC.

Ich bündele Trim meistens zusammen mit Zuckerblättern. Trim ist quasi alles, was du an einer Pflanze abschneidest, aber in diesem Fall meine ich die Blätter, die durch die bzw. in den Blüten wachsen. In diesem Fall schneide nicht das gesamte Blatt ab, sondern nur die Teile, die durch die Knospe herausragen.

Beide können voller Trichome sein und sind völlig rauchbar. Es wird dich nicht wie eine Knospe high werden lassen, aber genug gute Zuckerblätter bzw. Trim werden sicherlich den Job tun.

Fächerblätter

Fächerblätter wachsen weiter weg von den Blüten und können ziemlich groß werden. Diese Blätter sind lebenswichtig, um Licht aufzunehmen, aber leider enthalten sie nicht annähernd die gleiche Menge an THC-gefüllten Trichomen wie Zuckerblätter.

Einige Fächerblätter können mehr als andere haben, so dass es nicht schadet, sie wenigstens mal zu betrachten. Überprüfe die Stiele, da diese manchmal eine Quelle für Trichome sein können. Im Allgemeinen ist es allerdings nicht empfehlenswert, diese Blätter zu rauchen. Dabei müsstest du eine so große Menge an Blättern rauchen, dass sich das einfach nicht lohnt.

Hasch oder Edibles aus Hanfblättern erstellen

Der Gedanke, eine große Menge an Pflanzenmaterial rauchen zu müssen, um high zu werden, hat viele Konsumenten dazu veranlasst, ihre Trimmblätter zu verwenden, um Haschisch oder Essbares herzustellen. Das ermöglicht es dir, das THC zu konzentrieren, so dass nicht so viel davon konsumiert werden muss.

Edibles

Die Herstellung von Edibles aus Hanfblättern ist meist das gleiche wie die Herstellung von Esswaren mit Blüten. Der Hauptunterschied ist, dass du mehr Material verwenden musst. Es kann zudem schwierig sein, die Stärke der Endprodukte abzuschätzen, also ist etwas mehr Vorsicht geboten. Hier findest du beispielsweise eine Anleitung für Hasch-Brownies, bei denen du die genannte Menge an Blüten einfach durch eine größere Menge an Blättern ersetzen kannst. Auch unsere Muffins können wir sehr empfehlen!

Hasch

Die Verwendung von Beschnitt zur Herstellung von Hash ist für die meisten kommerziellen Züchter gängige Praxis. Die Zuckerblätter haben einfach zu viel THC, um es einfach wegzuwerfen.

Sei allerdings sehr vorsichtig dabei, wenn du planst, Hash zu machen. Verwende möglichst keine giftigen Lösungsmittel zur Herstellung (wie z.B. BHO), es sei denn, du hast ein geeignetes Labor dafür. Versuche stattdessen, Bubblehash herzustellen. Es entsteht ein hervorragendes Produkt, ohne Lösungsmittel oder gar Hitze.

Wann ist die beste Zeit zum Rauchen der Hanfblätter?

THC wird zu bestimmten Zeiten während des Lebenszyklus der Pflanze produziert. Die Pflanze durchläuft weitere Veränderungen, wenn das Blatt getrocknet und fermentiert wird. Die meisten sind sich einig darüber, dass der beste Zeitpunkt zum Rauchen der Blätter nach der Fermentierung ist.

Nach der Fermentierung

Nachdem eine Pflanze ihre volle Reife erreicht hat, ist sie bereit für die Ernte. Zu diesem Zeitpunkt wird die Pflanze abgeschnitten und trocknen gelassen. Nach dem Trocknen wird Cannabis in der Regel in einem luftdichten Behälter gelagert, um fermentiert zu werden. Dieses mildert die Aromen und macht es weniger unangenehm beim Rauchen.Das Rauchen von Blättern nach der Aushärtung gibt dir die größte Menge an THC-Gehalt und sorgt gleichzeitig für einen leichten und weichen Rauch.

Nach der Ernte

Wenn du nicht warten willst, bis die Blätter geheilt sind, wird der Rauch ziemlich unangenehm sein. Unabhängig davon wird es dich wahrscheinlich immer noch high machen, wenn du genug Zuckerblätter rauchst, aber du wirst es vermutlich nicht so sehr genießen können.

Vor der Blütezeit

Das Rauchen eines Blattes einer Cannabispflanze, das sich noch im vegetativen Zustand befindet, wird wahrscheinlich zu keinem Ergebnis führen. Die meisten THC-haltigen Trichome entstehen erst während der Blütezeit.

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