Hanfbrot – Wenn Brotkultur auf Kulturpflanze trifft

Aaron Hernandez

Das im Folgenden vorgestellte Hanfbrot Rezept wurde ursprünglich für eine Meisterprüfung entwickelt und sollte daher selbst die größten Kritiker überzeugen können. Das Ziel des Hanfbrotes ist es dabei, den köstlichen Geschmack des Dinkelbrotes durch Hinzufügen des nussigem Hanfaromas noch weiter zu verbessern. Zudem lässt sich mit etwas Erfahrung ein Hanflogo in das Brot einbacken, womit das Produkt auch für das Auge einen auffälligen Blickfang darstellt.

Hanf findet sich in immer mehr Produkten wieder

Die Hanfpflanze wird bereits seit mehreren Jahrhunderten angebaut und im Laufe der Zeit sind die Anwendungsmöglichkeiten immer vielfältiger geworden. Zudem werden immer mehr Teile der Pflanze verwendet. Etwa lassen sich aus den Samen der Hanfpflanze Hanfmehl sowie Hanföl herstellen. Seit einigen Jahren sind ebenfalls zahlreiche Bäcker auf die Idee gekommen, Hanf in Ihren Broten zu verwenden, um einen neuartigen Geschmack zu kreieren. Dieses Brot lässt sich jedoch auch zu Hause selber backen, ohne jegliches Vorwissen.

Das Hanfbrot besitzt reichlich Mineralstoffe, Vitamine, pflanzliche Proteine, ungesättigte Fettsäuren sowie Spurenelemente und eignet sich daher optimal für eine low carb Ernährung. Zudem lohnt es sich, bei den Zutaten darauf zu achten, dass diese aus einem biologischen Anbau stammen und somit eine hohe Qualität aufweisen.

Das Rezept für ein Hanfbrot:

  • kaltes Wasser (280ml)
  • entöltes Hanfmehl (20g)
  • Meersalz (8g)
  • geschälte Hanfsaat (30g)
  • Dinkelmehl des Typs 630 (400g)
  • frische Hefe (8g)

So läuft die Herstellung ab

Wenn die Zutaten vermengt sowie abgewogen sind, können diese zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet werden. Wenn dies geschehen ist, sollte der Teig für mindestens 2 Stunden ruhen. Dabei sollte der Teig während der Ruhezeit ständig zusammengefaltet werden. Dadurch kann sich das Hanfaroma in dem Teig deutlich besser entfalten und der Teig wird allgemein lockerer.

Die Backzeit individuell anpassen

Daraufhin werden die einzelnen Brotlaibe mithilfe von Wasser geformt und auf dem Backpapier platziert. Um das Brot noch optisch aufzuwerten, kann das typische Hanfblatt noch mittels Mehl und einer passenden Schablone auf das Brot gesiebt werden. Danach das Hanf Brot für circa 40 Minuten in den Backofen schieben. Es empfiehlt sich Ober- und Unterhitze bei 240° zu verwenden, um das optimale Hanfbrot zu backen. Je nachdem, welche Art von Kruste gewünscht ist, kann bei der Backzeit etwas variiert werden.

Ein neuartiges Geschmackserlebnis

Der Geschmack des Hanfmehls allein wäre sehr dominant, daher ist es wichtig, die beiden Mehle in einem optimalen Verhältnis zu vermischen. Nur so lässt sich ein ausgewogener Geschmack erreichen. Wenn diese richtige Mischung erreicht wird, sorgt das Dinkelmehl in einem Zusammenspiel mit dem Hanfmehl dafür, dass das Hanfaroma im Brot noch mehr zur Geltung kommt. Somit wird ein völlig neues Geschmackserlebnis geschaffen, welches sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich immer größerer Beliebtheit erfreuen wird.

Ein Brot nur aus Hanfmehl?

Auch wenn es vielleicht verlockend klingt, aber ein Hanfbrot, vollständig nur aus Hanfmehl, wird es wahrscheinlich niemals geben, denn dies würde direkt nach dem Backen zerfallen. Das Dinkelmehl wird ein elementarer Bestandteil bleiben, denn das dort enthaltene Gluten fungiert als Bindemittel im Brot. Nur so wird dieses zusammengehalten. Die Hanfsaat sorgt stattdessen für einen vollmundigen Geschmack und verbessert ebenfalls die Haltbarkeit. So haben alle Inhaltsstoffe eine wichtige Verwendung im Endprodukt.

 

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