Cannabis Dünger Guide – Für den maximalen Ertrag

Aaron Hernandez

Im Gegensatz zu Menschen mit unseren komplizierten Sozialsystemen, Ernährungsbedürfnissen usw. hat die Cannabispflanze eine sehr kurze Liste von Dingen, die sie braucht, um glücklich zu sein und Knospen zu wachsen: Licht, Wasser, Luft und Nährstoffe.

Licht ist einfach, da mehr Licht in der Regel besser für Ihre Pflanzen ist.

Wasser ist kein Problem, da sauberes Wasser in der Regel ausreicht, solange der pH-Wert korrigiert wird und mit dem Gießen nicht übertrieben wird.

Luft ist kostenlos und sie kann mit einem billigen oszillierenden Ventilator bewegt werden – Easy!

Nährstoffe sind der Bereich, der vielen Anfängern Probleme bereitet. Teilweise liegt dies daran, dass es so viele verschiedene Arten von Düngern gibt, die zum Kauf angeboten werden. Jeder Anfänger-Grower kann sich zu Recht von der breiten Auswahl an Düngern einschüchtern lassen, die es auf dem Markt gibt und verschwendet dabei viel Zeit, bis es wirklich losgeht.

Damit ist jetzt Schluss! Wir informieren dich über die Grundlagen von Düngern, und wir werden dir die besten Dünger zeigen, die wir selbst verwenden! Wenn du keine eigene Entscheidung treffen möchtest, mache einfach diesen Guide nach. Klingt einfach, oder?

Wozu überhaupt düngen?

Die meisten Menschen denken, dass Pflanzen Nährstoffe so verwenden, wie Menschen Nahrung verwenden… Leider ist dies eine ungenaue Analogie. Wenn überhaupt, dann ist Licht für Cannabis das, was Nahrung für den Menschen ist.

Pflanzennährstoffe sind eher wie Multivitamine für den Menschen. Und genau wie ein menschlicher Körper ohne lebenswichtige Mineralien (wie Kalzium, Magnesium und Phosphor) zu zerfallen beginnt, wird eine Pflanze krank und stirbt schließlich, wenn sie nicht die benötigten Mineralien (wie Stickstoff, Kalzium und Magnesium) erhält.

Wenn diese Mineralien vorhanden sind, kann die Pflanze sie nach Belieben aufnehmen, um sie in einigen der Hauptfunktionen der Pflanze zu nutzen, wie z.B. Wurzelwachstum, Blattproduktion, Krankheitsbekämpfung oder Knospenbildung.

Kurz gesagt, sobald genügend Licht vorhanden ist, geben Nährstoffe den Pflanzen die nötigen Werkzeuge, die nötig sind, um sich bestmöglich zu entwickeln. Das äußert sich zum einen in einer deutlich ergiebigeren Ernte, außerdem in etwas höher wachsenden Pflanzen. Insbesondere bei der SCROG-Trainingsmethode oder beim Topping ist ordentliches Düngen essentiell, um die Breite bestmöglich ausnutzen zu können.

Die Wahl des richtigen Düngers hängt von verschiedenen Faktoren ab

Die Wahl Düngers kann mit der großen Menge an Auswahlmöglichkeiten da draußen schwierig sein, aber per Ausschlussverfahren findet man mit der Zeit einen geeigneten. Wenn es dir schwer fällt, eine Entscheidung zu treffen, behalte folgende Faktoren im Hinterkopf und du wirst wahrscheinlich eine besser überschaubare Auswahl haben:

Preis

Wie ist dein Budget? Auch wenn du noch kein festes Budget festgelegt hast, gibt es keinen Grund, hohe Preise für minderwertige Dünger zu zahlen! Wir haben viele Marken anhand der gleichen Sativa-, Hybrid- und Indica-Sorten getestet, und haben keinen signifikanten Unterschied zwischen den hochpreisigen und den niedrigpreisigen Nährstoffen festgestellt! Du musst nur wissen, welche Marken gut für den Anbau von Marihuana in deinem speziellen Setup geeignet sind.

Das Growmedium

Du kannst keine normalen Erdedünger in Hydro Systemen verwenden und umgekehrt. Hydro-Nährstoffe und Bodennährstoffe sollten nur in dem Medium verwendet werden, für das sie bestimmt sind. Einige Düngermarken produzieren nur für eine der beiden Medien, so dass diese bereits aus der Auswahl eliminiert werden können, wenn sie nicht geeignet sind.

Reputation

Kennst du vielleicht jemanden, der bereits seit langem den gleichen Dünger verwendet und mit diesem sehr zufrieden ist? Probier diesen doch einfach aus! Dabei erhältst du nicht nur eine Empfehlung von einer vertrauten Person, sondern bestenfalls noch ein perfekt geeignetes Produkt!

2-1-6? 5-0-1? 0-5-4? Was sollen die Zahlen bedeuten?

Auf jedem Dünger sind drei Zahlen zu finden, die auf Anhieb sehr verwirrend sein können. Als Anfänger kann man diese getrost ignorieren.

Die drei Zahlen stehen für: (N) Stickstoff, (P) Phosphor und (K) Kalium.

Das sind die Mineralien, die deine Pflanzen benötigt, um optimale wachsen zu können. Die Zahlen auf der Flasche geben den Prozentsatz jedes der in der Flasche enthaltenen Mineralien an.

Eine Flasche mit der Aufschrift „2-1-6“ enthält also beispielsweise: 2% Stickstoff, 1% Phosphor und 6% Kalium. Nicht dargestellt sind dabei dann 91% Füllstoff. Obwohl diese Informationen durchaus nützlich sind, können sie für Neulinge sehr verwirrend sein.

Die Wahl des richtigen Düngers für dein Setup, die richtige Bewässerung, Überwachung und allgemeine Pflanzenpflege bilden bereits eine sehr gute Basis, weshalb die genauen Zahlen erst einmal zweitrangig sind.

Wie du deine Pflanzen richtig düngst

Jede Düngermarke hat einen eigenen Ernährungsplan, welcher keinesfalls überschritten werden soll. Allgemein sollte das mitgelieferte Düngeschema aber immer als oberes Limit betrachtet werden, nur selten wird man den Pflanzen wirklich die volle Menge zusetzen.

Die meisten Pflanzen werden am Ende weitaus weniger Nährstoffe benötigen, als das Düngeschema es suggeriert, also ist es eine gute Idee, damit zu beginnen, 1/4 der empfohlenen Dosis pro Düngevorgang zu verwenden. Von dort aus kann die Dosierung bei Bedarf dann auf 1/2 und auch mehr erhöht werden.

Erfahrungen haben gezeigt, dass die angegebenen Dosierungen in der Regel zu hoch angesetzt sind und die Pflanzen am Ende darunter leiden. Das äußert sich in einer Überdüngung, deren Merkmale je nach überdüngtem Nährstoff unterschiedlich ausfallen. So gehören gelblich verfärbte Blätter zu den häufigsten Symptomen einer klassischen Überdüngung – Aber keine Panik, eine Pflanze verzeiht in der Regel einige Fehler!

Es ist besser, mit einer geringen Menge zu beginnen und sie dann mit der Zeit anzuheben, um eine Nährstoffverbrennung zu verhindern. Nährstoffverbrennung wird Ihre Pflanzen nicht töten, aber sie wird sie auf eine Weise schädigen, die sie weniger effizient bei der Knospenbildung macht.

Fazit – Den „perfekten“ Cannabis Dünger gibt es nicht

Wie auch der Mensch haben auch Cannabis Pflanzen je nach Sorte unterschiedliche Bedürfnisse an Nährstoffen. Dementsprechend sollte mit einer geringen Düngedosis angefangen werden und diese dann mit der Zeit erhöhen, statt es zu gut zu meinen und die Pflanzen damit am Ende zu ruinieren. Eine gute Wahl für Anfänger sind die verschiedenen Dünger von Biobizz oder Biocanna. Mithilfe unseres Guides und diesen Düngern sollten auch Neulinge gute Ergebnisse erzielen können, ohne dabei die Gesundheit der Pflänzchen zu riskieren.

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